Zutaten für 4 Personen:
- 500g grüne getrocknete Schälerbsen
- 1 Zwiebel
- 200 g magerer gerauchter Bauchspeck
- 1 TL getrockneter Majoran
- 1,5 l Wasser
- 1 Lorbeerblatt
- 2 große mehlige Kartoffeln
- 1 Karotte
- 1 Stück Sellerie
- Brühwürfel, Salz, Pfeffer
- Nach Belieben 1 – 2 Paar Würstchen
Zubereitung:
Es gibt grüne getrocknete Erbsen oder Schälerbsen. Der Unterschied der beiden Sorten ist, dass die Erbsen mit Schale und die Schälerbsen ohne Schale getrocknet wurden.
Grüne , getrocknete Erbsen sollte man über Nacht in reichlich kaltem Wasser vor dem Kochen einweichen und brauchen bis zum Weichwerden mindestens 2 Stunden Kochzeit.
Schälerbsen dagegen kann man sofort, ohne vorheriges Einweichen kochen und haben auch eine kürzere Kochzeit.
Es lohnt sich also im Supermarkt nach Schälerbsen zu suchen. Wer im Besitz eines Schnellkochtopfes ist, kann den Erbseneintopf unter Druck in gut 25 Minuten fertig gekocht haben.
Bauchspeck in schmale Streifen oder Stücke schneiden, Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden.
In einem großen Topf den Bauchspeck etwas ausbraten lassen, Zwiebelwürfel dazu geben und glasig dünsten. Erbsen in den Topf geben, kurz unter die Speck-Zwiebelmasse unterrühren und mit 1,5 l Wasser ablöschen. Majoran und ein Lorbeerblatt hinzu fügen, nicht salzen. Zugedeckt gut eine Stunde langsam kochen lassen, dabei immer wieder umrühren, weil die Erbsen gerne unten anliegen. Eventuell etwas Wasser nachfüllen.
Nach 1 Stunde die Kartoffeln, Karotte und Sellerie schälen, alles in kleine Würfel schneiden und zur Erbsensuppe geben.
Weitere 30 – 40 Minuten langsam kochen lassen. Jetzt besonders aufpassen, öfters umrühren, damit nichts anbrennt.
Wenn die Erbsensuppe weich und etwas sämig gekocht ist mit Brühwürfel, Salz und Pfeffer würzen. Das Lorbeerblatt entfernen.
Als sättigendes Hauptgericht nach Geschmack 1 – 2 Paar beliebige Würstchen klein schneiden und im Eintopf mit erwärmen.
Wer mag, kann den Eintopf noch mit einer zerdrückten Knoblauchzehe verfeinern.
Zusammen mit frischen Brötchen oder Bauernbrot servieren.
Mit dem Erbseneintopf ist es wie mit den Linsen...am Tag danach schmecken sie noch besser.
Wer die Gelegenheit hat bei einem Fest in einer Bundeswehrkaserne dabei zu sein, oder bei einem Straßenfest bei den Reservisten vorbeikommt, sollte unbedingt aus der "Erbsenkanone" probieren. Nirgendwo ist der Erbseneintopf besser.Quelle: Koch-ABC
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